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Facelifting, Gesichtsliftung, Gesichtsstraffung
© Photographer: Krimar | Agency: Dreamstime.com
Mit zunehmendem Alter erschlafft die Muskulatur und es entstehen immer mehr Falten. Diese Altersfolgen stehen oft im Widerspruch zum
Selbstgefühl, welches der Mensch besitzt. Kein Wunder also, wenn beim Blick in den Spiegel ein Gefühl der Unzufriedenheit aufkommt.
Im weiteren gibt es Menschen, welche sowohl im Beruf, wie auch im Privatleben auf ein schönes und ansprechendes Aussehen angewiesen sind.
Ein Facelifting kann den Wunsch nach einem jüngeren und frischeren Erscheinungsbild erfüllen. Eine straffere und jüngere Gesichtshaut ist
auf diese Weise möglich. Von den Ärzten wird geraten, diese Schönheitsoperation so im Alter von 40 bis 60 Jahren vornehmen zu lassen.
Das Resultat wird ungefähr eine Dauerhaftigkeit von 10 Jahren betragen.
Es ist das Ziel bei einem solchen Gesichtslifting, sowohl die Haut wie auch das darunter liegende Gewebe zu straffen. Auf diese Weise
erhält das Gesicht eine höhere Spannung und sieht wieder attraktiver aus. Bei der Operation werden überschüssige Haut, Muskeln und Fett
entfernt und Gewebe nach oben verlegt. Auf diese Weise wird eine Straffung der Haut erzielt. Der Chirurg unterscheidet zwischen einem
oberen Facelifting (Stirnstraffung) und einem unteren Facelift (Wangen- und Halsstraffung). Da ein Facelifting einen etwas komplizierten Eingriff
darstellt, sollte der Patient einige Aspekte im Vorfeld beachten. So sind Medikamente, die die Blutgerinnung herabsetzen, vorgängig
abzusetzen, Alkohol und Nikotin dürfen nicht in Übermass konsumiert werden und der Betroffene muss vor der OP nüchtern sein.
Welche genauen Vorschriften der Mensch vor einen solchen Eingriff einhalten muss, klärt der Chirurg in einen Vorgespräch individuell ab.
In diesem Beratungsgespräch wird der Patient den Arzt über die genauen Wünsche informieren und der Arzt wird dann die beste Methode für den
Eingriff definieren. Die Operation wird in Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt. Durch gezielte Schnitte an vorher abgesprochenen Stellen
im Gesicht, der Stirn oder am Hals, wird die Haut gespannt, überflüssige Teile abgeschnitten, und mit einer speziellen Nähtechnik wieder
zusammengefügt. Die Operationsdauer bei einem Facelifting ist von der Art des Eingriffes bestimmt. In der Regel dauert er zwischen vier und
sechs Stunden und erfordert einen stationären Klinikaufenthalt von zwei bis zu acht Tagen. In dieser Zeit ist es wichtig, dass die Wunden gut
versorgt werden und der Patient viel Ruhe und Schlaf geniesst.
Wie bei jeder anderen Operation gibt es auch beim Facelifting einige Risiken die eintreten können. So sind zum Beispiel starke Schmerzen,
ausgedehnte Schwellungen, sowie Störungen im Heilungsprozess hin und wieder die Folge. Zum Glück ist heute das Facelifting ein Eingriff,
bei dem schwere Komplikationen die absolute Ausnahme sind. Auch wenn der Heilungsverlauf gut ist, kann es zu dem Problem kommen, dass
die Operation nicht den Erfolg brachte, den sich der Patient vorstellte. Gerade bei unerfahrenen Chirurgen kann es zu diesen Erscheinungen
kommen. Daher ist es natürlich sehr wichtig, sein Gesicht einem Chirurgen mit der notwendigen Erfahrung anzuvertrauen. Man sollte sich daher
genau über den Arzt informieren, den man für die Gesichtsliftung in Betracht zieht.
Wie bei anderen Schönheitsoperationen auch, muss sich der Patient in Geduld üben, bis das endgültige Ergebnis zu sehen ist. Denn es kann
Wochen, ja sogar Monate dauern, bis alle Narben und Schwellungen verschwunden sind. All die Schmerzen, Strapazen und Geduld zahlen sich aber
dann aus, wenn man sich selber im Spiegel erblickt und erkennt, dass die Zeichen der Zeit zu einem Teil rückgängig gemacht wurden und man wieder
jünger und frischer aussieht.
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