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Haar-Entfernung - Haarentfernung
© bartekwardziak - Fotolia.com
Auf dem Kopf möchte man viele davon haben, am Körper sollen sie möglichst nicht zu sehen sein. Gemeint sind natürlich die Haare. Früher galt
die Körperbehaarung noch als ein Symbol der Männlichkeit. Doch die Zeiten haben sich geändert. Ob nun unter den Achseln, auf der Brust, auf
dem Rücken oder im Schambereich - Haare sind unter Herren nicht mehr erwünscht. Und bei Frauen, das war bereits vor 100 Jahren so, gilt
Körperbehaarung ohnehin als unästhetisch und unattraktiv. Doch leider lässt sich der Wachstum der Haare nicht einfach ausschalten. Eine Rasur,
das Zupfen oder das Auftragen einer Salbe muss regelmässig erfolgen. Selbst die Haarentfernung per Wachs, die ohnehin sehr schmerzhaft ist, sorgt
nur begrenzt für einen haarfreien Körper. Besser, so wird jedenfalls oftmals behauptet, soll es per Laserbehandlung funktionieren.
Bei einer Laserbehandlung finden je nach Hauttyp und Haarmenge zwischen vier und acht Sitzungen statt. Die Kosten je Sitzung betragen meist
zwischen CHF 50.00 und 150.00. Allerdings kann nicht jeder Interessent diese Behandlung in Anspruch nehmen. Nur bei einer hellen Haut und
einer dunklen Behaarung verläuft die Laserbehandlung erfolgreich und hautschonend. Bei hellen Haaren versagt der Laser oftmals. Und bei einer
dunklen Haut können Verbrennungen entstehen.
Oftmals wird behauptet, eine Haarentfernung per Laser führe dazu, dass die Haare ein Leben lang nicht mehr nachwachsen. Beweise für diese Theorie
gibt es allerdings (noch) nicht. Die Deutsche Dermatologische Lasergesellschaft sieht es lediglich als gesichert an, dass hochwertige Lasersysteme
den Haarwachstum massiv verlangsamen. Langzeitstudien fehlen allerdings. Es ist also nicht auszuschliessen, dass nach vielen Jahren wieder erste
Haare wachsen.
Die Laserbehandlung ist verhältnismässig schmerzfrei. Auf Wunsch ist zwar eine örtliche Betäubung möglich, notwendig ist das aber meist nicht. Zur
Haar-Entfernung werden Rubin-, Dioden- oder Alexandritlaser eingesetzt. Per Laserstösse erfolgt eine Bestrahlung der Haarwurzel. Dank dieser Energie
sterben die Haarwurzeln ab. Der Patient trägt während der Behandlung eine Schutzbrille, weil der Laser die Augen schädigen könnte. Sicherheitshalber
sollten zudem die Augen geschlossen sein.
Direkt nach der Lasertherapie ist das Resultat leider noch nicht sichtbar. Einige Wochen Geduld sind erforderlich. Wichtig ist, dass der Patient
sich nach der Behandlung von einer erwachsenen Person abholen lässt. Es ist nicht gestattet, direkt danach ein Fahrzeug zu führen. Ansonsten sind
die Verhaltensregeln, für die Zeit nach der Operation, unkompliziert. Die behandelte Hautpartie ist lediglich für einen Monat vor allzu starker
Sonnenstrahlung zu schützen.
Die Nebenwirkungen bei einer Laseroperation sind gering. Der Hautbereich wird während der Behandlung mit einem besonderen System gekühlt, sodass
die Hautrötungen und Hautreizungen gering ausfallen. Schwerwiegende Komplikationen, wie zum Beispiel Verbrennungen oder Pigmentverschiebungen, sind
meist auf Fehler des Operateurs zurückzuführen. Umso wichtiger ist es, sich in die Hände eines kompetenten Fachmanns zu begeben. Die Stiftung
Warentest warnte bereits im Jahre 2005 davor, dass jeder Friseur und Kosmetiker, der einen Wochenendkurs zum Laserspezialisten abgeschlossen hat,
Laserbehandlungen durchführen darf. Daher sollte man sich nur einem Fachmann anvertrauen, der sich mit jedem Patienten individuell auseinandersetzt,
ein Beratungsgespräch führt und die Haut bereits vor der Behandlung untersucht. Sollte der Patient zum Beispiel von Akne oder Herpes betroffen sein,
könnte die Laserbehandlung das Problem verschlimmern. Auch bei einer Sonnenallergie wäre eine gewisse Vorsicht angebracht, weil starke Schwellungen
und Rötungen im Falle einer Laserbehandlung entstehen könnten.
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