Oberarmstraffung - Straffung der Arme und Oberarme

Oberarmstraffung
© Kenneth Sponsler - Fotolia.com
Die Oberarme einer Frau erhalten nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie die Beine, die Brüste oder der Bauch. Trotzdem haben Sie einen wesentlichen Einfluss auf das Erscheinungsbild. Umso tragischer ist es, wenn der Oberarm nicht mehr straff und elastisch ist. Eine massive Gewichtsabnahme kann zur Folge haben, dass sich die Haut nicht mehr zurückbildet und lasch herunterhängt. Selbiges kann aus einer Gewebealterung resultieren. Viele Frauen leiden unter diesem Problem und trauen sich nicht mehr, im Sommer ärmelfrei herumzulaufen. Umso wichtiger ist es, diesen Makel zu beheben. Mit einer sportlichen Betätigung, einer Massage oder Hautcremes ist das leider nicht möglich. Stattdessen führt eine Oberarmstraffung zum Erfolg.
Eine Oberarmstraffung ist meist mit einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt verbunden und wird im Regelfall unter Vollnarkose durchgeführt. Nur bei kleineren Eingriffen ist eine ambulante Behandlung unter örtlicher Betäubung möglich. So oder so bemisst der Operateur das überflüssige und erschlaffte Hautgewebe und entfernt es schliesslich. Durch die Mitte der Innenseite des Oberarms wird daraufhin das überschüssige Fettgewebe entfernt. Narben lassen sich bei diesem Eingriff nicht vermeiden. Allerdings werden die Schnitte so angesetzt, dass die Narbenbildung im Alltag kaum sichtbar sein wird. Überhaupt spielen die ästhetischen Aspekte bei der Oberarmstraffung eine grosse Rolle. Es ist sogar möglich, die Oberarmstraffung mit einer gezielten Fettabsaugung zu ergänzen. Nach dem Eingriff legt der Operateur eine Saugdrainage ein, um die Blutungen abzuleiten. Ein Kompressionsverband mindert zudem Schmerzen und Schwellungen.
Völlig frei von Nebenwirkungen ist eine Oberarmstraffung allerdings nicht. Hautnerven werden bei diesem Eingriff zwangsweise durchtrennt. Um die Narbe herum können dadurch Gefühlsstörungen entstehen. Nach einigen Wochen geht dieses Symptom meist von alleine wieder zurück. Es gibt allerdings auch Patienten, bei denen dieses Problem dauerhaft aufgetreten ist. Bei Oberarmstraffungen gilt eben wie bei allen Operationen der Grundsatz: Komplikationen lassen sich niemals zu 100 Prozent ausschliessen. Die Wundheilung könnte zum Beispiel durch Blutergüsse oder bakterielle Entzündungen behindert werden. Bei der Operation an sich zählt zudem ein übermässiger Blutverlust zu den grössten Gefahren. Eine Infusion oder Bluttransfusion wären in diesem Fall die notwendigen Rettungsmassnahmen.
Panik ist trotz dieser kleinen Risiken nicht angebracht. Aufgrund der modernen Operationstechnik gilt eine Oberarmstraffung als verhältnismässig ungefährlich. Die Voraussetzung ist nur, dass man sich an einen erfahrenen Chirurgen wendet und die Regeln der Vor- sowie Nachbehandlung einhält. So dürfen zum Beispiel 14 Tage vor dem Eingriff keine Schmerzmittel eingenommen werden, die die Blutgerinnung verzögern. Nach der Operation sind die betroffenen Hautstellen zudem regelmässig mit einer Panthenol-Salbe oder ähnlichen Hautprodukten einzucremen. Sofern alles gut verlaufen ist, wird sich der Patient bereits wenige Tage nach der Operation vollständig genesen fühlen. Der Wundschmerz ist beispielsweise schnell verschwunden. Das leichte Spannungsgefühl hingegen kann mehrere Wochen anhalten. Störend ist das allerdings meist nicht.
Leider kann kein Chirurg mit 100-prozentiger Sicherheit voraussagen, wie lange sich der Patient an den gestrafften Oberarmen erfreuen kann. Die Haut und das Gewebe werden bei dem Eingriff lediglich gestrafft. Es ist nicht möglich, die Qualität zu optimieren. Niemand kann also ausschliessen, dass die Oberarme nach einigen Jahren oder Jahrzehnten erneut erschlaffen. Glücklicherweise lässt sich eine Oberarmstraffung in diesen Fällen auch ein zweites Mal durchführen.