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Oberschenkelstraffung - Straffung der Beine und Oberschenkel
© Antonuk - Fotolia.com
Schlanke und straffe Beine sind längst zu einem Schönheitssymbol geworden. Umso tragischer ist es, wenn Frauen oder Männer hier ein
Makel aufzuweisen haben. Eine Gewebealterung oder eine massive Gewichtsabnahme kann dazu führen, dass die Haut am Oberschenkel schlaff
herunterhängt. Meist ist die Innenseite der Oberschenkel zuerst betroffen, später dann auch die Aussenseite. Gerade Frauen haben darunter
oftmals zu leiden. Viele trauen sich zum Beispiel nicht mehr an den Strand, weil sie sich für ihre Beine schämen. Die Industrie hat
längst erkannt, dass viele Verbraucher ihre Oberschenkel straffen möchten. Die passenden Cremes und Pflegeprodukte sorgen aber meist
nicht für die gewünschte Wirkung. Auch mit einer regelmässigen sportlichen Betätigung lässt sich das Problem oft nicht beheben. Eine
Oberschenkelstraffung stellt meist die einzige Möglichkeit dar, um wieder schöne und straffe Beine zu bekommen.
Eine Oberschenkelstraffung ist ein operativer Eingriff, der meist mit einer Vollnarkose verbunden ist. Die Operation dauert zwischen einer
und drei Stunden und der Patient muss bis zu vier Tage in der Klinik bleiben. Bei dem zuvor stattfindenden Beratungsgespräch wird der
Patient über den Ablauf sowie die Risiken informiert. Ein Schönheitschirurg empfiehlt meist, sich erst einer Oberschenkelstraffung zu
unterziehen, wenn bereits eine Gewichtsabnahme erfolgt ist und diese nicht zum gewünschten Ergebnis führte.
Die Oberschenkelstraffung ist ein verhältnismässig unkomplizierter Eingriff. Der Operateur wird vor der Durchführung der Narkose die
Bereiche am Oberschenkel vermessen und markieren, die zu entfernen sind. In den folgenden Schritten wird die Narkose eingeleitet und die
Haut mehrfach desinfiziert. Die Entfernung der überschüssigen Haut wird während der Operation eventuell mit einer
Fettabsaugung ergänzt. Bei dem abschliessenden Vernähen der Wundränder wird die verbliebene Haut gestraft.
Das Ergebnis sind attraktive, straffe Oberschenkel. Die Narben, die aufgrund der Schnitte entstehen, sind im Alltag meist nicht sichtbar.
Oftmals wird ein Schnitt unterhalb der Leiste gesetzt, der an der Oberschenkelinnenseite endet. Und sollte tatsächlich eine klar sichtbare
Narbe entstanden sein, lässt sich diese meist mit einer kleinen Korrekturoperation unauffälliger gestalten.
Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen sind die übliche Begleiterscheinung einer Oberschenkelstraffung. Nach wenigen Tagen gehen
diese allerdings wieder zurück. Das verminderte Hautgefühl an den betroffenen Stellen kann länger, sogar mehrere Monate, anhalten. Darüber
hinaus besteht, wie bei jeder Operation, ein kleines Restrisiko, dass Komplikationen auftreten. Die grosse Wundfläche ist zum Beispiel anfällig
für bakterielle Entzündungen. Darüber hinaus könnten sich massive Blutverluste ergeben, die durch Infusionen oder Bluttransfusionen ausgeglichen
werden müssen. In sehr seltenen Fällen können zudem auch eine Embolie oder Thrombosen auftreten.
Die Grundvoraussetzung für einen positiven Heilungsverlauf ist eine sorgfältige Nachbehandlung. In den ersten sechs Wochen nach der Operation
hat der Patient eine leichte Kompression mit Stützstrumpfhosen zu tragen. Kalte Duschen unterstützen die Durchblutung und dadurch auch den
Heilungsverlauf zusätzlich.
Das Ergebnis der Oberschenkelstraffung hält meist rund 10 Jahre an. Dabei gilt: Je besser man sich ernährt und vor allem je häufiger man die
Beine trainiert, desto länger bleiben die Oberschenkel straff. Allerdings kann kein Schönheitschirurge mit 100-prozentiger Sicherheit eine
Zeitspanne voraussagen. Das heisst allerdings nicht, dass man später zwangsweise mit schlaffen Oberschenkeln leben muss. Die Straffung lässt
sich problemlos ein zweites Mal vornehmen.
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